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3 Jahre Weltcafé in Löbtau!
Heute vor drei Jahren, am 10. September 2008 hat das Weltcafé in Dresden-Löbtau eröffnet.
Seitdem haben sich Kleinigkeiten immer mal geändert. Aber dem Konzept "klein * fair * bio - Café mit Gästezimmer" sind wir treu geblieben und haben es Stück für Stück ausgebaut.
So kommt der Kaffee meist von El PUENTE, der Tee u.a. vom Kräutergarten Pommerland und der Teekampagne, die Handwaschseife, das Recycling Papier, die Handtücher und viele Kleinigkeiten von memo, die Bettwäsche z.T. von hessnatur, die Bio-Limo von der GEPA, das Bier von Lammsbräu, das Mehl von der Rollemühle, die Brötchen und das Eis von Bucheckchen, die Eier vom Stadtgut Görlitz bzw. Gut Krauscha und der Strom aus Schönau...
Sehr gut haben sich die Gästezimmer entwickelt. Die Einnahmen aus Vermietung und Frühstück machen z.Zt. ca. 70% aus. Vor einem Jahr waren es noch ca. 55% was schlicht daran liegt, dass die Einnahmen aus dem Café stagnieren und immer mehr Übernachtungsgäste den Weg zu uns finden.
Aus dieser Erkenntnis sind auch die neuen Öffnungszeiten für das Café entstanden, die seit Februar 2011 bzw. September 2011 gelten. So schön lange Öffnungszeiten sind - Arbeitsaufwand und Ergebnis müssen zusammenpassen sonst geht der Spaß flöten.
Neu ab September 2011 sind auch viele neue Gesichter im Weltcafé. Von zuletzt drei fleissigen Hilfskräften sind jetzt sechs geworden. Dafür werde ich ab Oktober nicht mehr ganz so oft im Café sein sondern mich neuen, spannenden Themen widmen.
Es bleibt spannend. Auf die nächsten drei Jahre!
Das Weltcafé braucht Verstärkung!
Und zwar schon relativ kurzfristig zu Ende August/Anfang September.
Um was es konkret geht? Was man im Weltcafé so alles tun muss? Ob das zu Dir passt?
Schau Dir die Beschreibung auf der Weltcafé-Seite an und schreib mir dann eine Email an infothek @ weltcafe-dresden.de. Ich melde mich auf jeden Fall kurzfristig bei Dir.
Alexander Bigga
UPDATE: Es sind insgesamt 11 interessante Kurzbewerbungen bis Montag, 22.08.11 eingegangen. Zur Zeit werte ich die Bewerbungen aus bzw. führe die ersten Gespräche..
Neue Sender seit heute im DAB+ auch in Dresden
Seite heute gibt es 27 Radiosender im Digitalen Radio DAB/DAB+ in Dresden.
Vor langer Zeit wurde DAB entwickelt und sollte den alten UKW-Empfang ablösen. UKW ist für den mobilen Einsatz nur mit viel Aufwand geeignet. Jeder Sender braucht seine eigene Frequenz und verlässt man den Sendebereich muss das Radio neu suchen. In der Stadt ist wiederum der Empfang wegen der Abschattung durch die Häuser manchmal schlecht. Deutschlandradio ist so z.B. mit einem normalen Radio in Dresden-Löbtau nicht ohne Rauschen zu empfangen.
DAB (Digital Audio Broadcast) ist digital und der Empfang besteht aus kleinen Datenpaketen, die das Radio wieder zusammenbaut. Dabei können viele Sender auf einer Frequenz senden und die Radiowellen dürfen sich auch gerne an Häusern reflektieren lassen. Das Radio sorgt dafür, dass die Datenpakete in der richtigen Reihenfolge abgespielt werden. Allerdings sollte man seine Uhr nicht mehr nach dem Zeitsignal stellen: sie wird auf jeden Fall mindestens 5 Sekunden nachgehen.
DAB benötigt dadurch viel weniger Frequenzen. Auch dürfen sich die Sender mit der selben Frequenz überlappen. Insgesamt ist diese Art des Rundfunks wesentlich energieeffizienter. So sendet der Dresdner Fernsehturm z.Zt. auf Kanal 5C mit 1kW - später 10kW. Für jeden UKW-Sender benötigt er ansonsten 1kW (Deutschlandradio) bis 100kW (z.B. MDR 1 Radio Sachsen).
Nachdem DAB in den 1990er Jahren am Henne-Ei-Problem fast gestorben ist (Keine Empfänger, weil keine Hörer, weil keine Anbieter, weil keine Hörer, weil keine Empfänger ...) wird jetzt ein neuer, letzer (?) Anlauf mit DAB+ gemacht. Diese Weiterentwicklung hat einen neueren Audio-Codec und kann noch mehr Sender auf einer Frequenz verarbeiten. Das Radio muss diesen Standard allerdings unterstützen.
Im Weltcafé sind seit 2008 alle Radiowecker mit DAB+ ausgerüstet. Seit November 2009 werden auch erste Sender in DAB+ vom Dresdner Fernsehturm in Wachwitz ausgestrahlt.
Heute, am 1. August 2011, ist der deutschlandweite Kanal 5C hinzugekommen und mit ihm 16 zusätzliche Sender. Es wird offenbar noch etwas sortiert. So ist DRadio Wissen z.Zt. sowohl im klassischen DAB auf Kanal 12A als auch im DAB+ auf Kanal 5C zu empfangen.
Die Sender im Einzelnen - Stand 01.08.2011 12 Uhr:
| DAB | Kanal | Bitrate | Stereo | Sender |
| + | 5C | 40k | Stereo | DokDeb |
| 12A | 64k | Mono | DWissen | |
| + | 5C | 48k | Stereo | DWissen |
| + | 5C | 64k | Stereo | Energy |
| + | 5C | 72k | Stereo | ERF |
| + | 5C | 88k | Stereo | Figaro |
| + | 5C | 48k | Stereo | Horeb |
| + | 5C | 64k | Stereo | KISS FM |
| + | 5C | 64k | Stereo | Klassik |
| + | 5C | 72k | Stereo | LoungeFM |
| + | 12A | 64k | Stereo | MDR Info |
| + | 12A | 72k | Stereo | MDR Jump |
| 12A | 192k | Stereo | MDR Klassik | |
| + | 12A | 88k | Stereo | MDR Sachsen |
| + | 5C | 72k | Stereo | 90elf 1-5 |
| + | 12A | 72k | Stereo | Sputnik |
| + | 5C | 64k | Stereo | Absolut |
| + | 5C | 72k | Stereo | BOB! |
| 12A | 128k | Stereo | DKultur | |
| 12A | 64k | Mono | DLF | |
Die DAB+-fähigen Radioempfänger kommen zumeinst von Britischen Herstellern wie PURE. Die BBC hat bereits 1990 erste Sendungen in DAB ausgestrahlt. Heute hat Großbritanien das größte DAB-Sendenetz weltweit.
Deshalb ist z.B. die Mini-Anlage Denon M38DAB nur auf dem britischen Markt erhältlich. In Deutschland muss man bei der gleichen Anlage auf das DAB-Modul verzichten. Ich hoffe, die Hersteller reagieren jetzt schnell.
Meine Radio-Einkaufsquellen im Internet sind:
- Radio Store - Neue Radios braucht das Land
- Amazon.co.uk - für z.B. die Denon M38DAB
Google +1, Facebook, TripAdvisor und Co.
Werbung für das Weltcafé
"Wer nicht wirbt wird nicht gefunden."
Und da ist was dran! Wer allerdings sein Geld in gedruckten Anzeigen investiert, hat entweder viel zu viel davon oder keinen rechten Plan, wen er eigentlich erreichen will. Oder er will die Zeitung/Zeitschrift unterstützten.
Letzteres trifft auf die gelegentlichen Weltcafé-Kleinanzeigen in der taz und der fairkehr zu. Die Resonanz darauf ist sehr gering, aber die wenigen Gäste, die darüber das Weltcafé finden, sind den geringen Anzeigenpreis allemal wert.
Auch in der Schrot&Korn lesen Sie ab und an eine Anzeige und im jährlich aktualisierten Bikeline Radtourenführer "Elbe 1" (Prag - Dresden - Magdeburg). Das kostet deutlich mehr, aber dafür spielen diese Anzeigen Ihre Kosten auf jeden Fall ein. Auch hier passen die Gäste ausgezeichnet zum Weltcafé.
Im Internet findet man das Weltcafé unkompliziert über alle Suchmaschinen. Einziger Trick dabei: eine aktuelle, informative Webseite ohne Versuche, die Suchmaschinen manipulieren zu wollen.
Google liefert dabei ca. 99% der Zugriffe. Das verbleibende 1% kommt von Bing - einer Suchmaschine, die man sich nicht merken muss.
Einer der beliebtesten Suchbegriffe ist "Hotel Weltcafe Dresden". Das liegt sicher an den Nutzern von Booking.com, die auf der Suche nach der Hotel-Webseite sind. Und so entpuppt sich Booking.com nicht nur als Buchungsplatform, sondern auch als prima Werbemedium. Dafür zahle ich doch gerne Provision!
Das selbe gilt auch für Hostelworld, wo das Weltcafé verzeichnet ist. Über diese zwei Platformen kommen vor allem viele Gäste aus dem Ausland, die uns sonst nicht gefunden hätten.
Geschätzt 1/4 der Gäste bewertet gerne die Unterkunft oder schreibt gerne in Gästebücher. Das machen sie dann z.B. über Booking.com. Hier sind es erstaunlicherweise besonders die Einzelreisenden, die manchmal nur eine Nacht bleiben, die eine Bewertung abgeben. Im Papier-Gästebuch sind es dafür eher die Paare, die einen Eintrag verfassen.
Nachdem gestern Google seinen "Plus 1"-Dienst gestartet hat als Antwort auf das Facebook "Gefällt mir", habe ich oben auf der Webseite mal alle Dienste und Bewertungsportale zusammengetragen. Wer möchte, darf gerne klicken :-)
Übrigens: Natürlich kann man uns trotz Web 2.0 weiterhin anrufen, anmailen oder einfach vor Ort ansprechen, oder Lob und Kritik loswerden.
Sonnige Stromrechnung
Vom ersten Tag an bezieht das Weltcafé Ökostrom von EWS - den Elektrizitätswerken Schönau aus dem Schwarzwald.
Heute kam mal wieder die Jahresrechnung, und die Übersichtlichkeit finde ich immer wieder super. Auf zwei übersichtlichen Seiten steht alles, was man wissen muss. Sogar ein Vergleich mit dem Vorjahr ist dabei.
Das Café verbraucht mittlerweile fast 6000 kWh pro Jahr und hat seinen Bedarf um 5% reduziert. Das ist erfreulich, denn gleichzeitig haben die Café-Gäste ja deutlich zugenommen, und vor allem Frühstück gibt es jetzt praktisch jeden Tag.
Die Gästezimmer liegen nun bei ca. 2300 kWh und haben ihren Verbrauch damit mehr als verdoppelt. Das lässt sich aber mit der gesteigerten Auslastung und mit Zimmer 4 (seit Mai 2010) schnell erklären.
Und das ganze natürlich völlig ohne Atomstrom!






